
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
mit meiner Kandidatur für den Vorstand der Rechtsanwaltskammer München möchte ich mich für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte im Kammerbezirk München stark machen. Dafür braucht es eine starke anwaltliche Selbstverwaltung. Das klingt langweilig, ist es aber nicht. Wollen wir weiterhin unabhängig sein, wollen wir auf Augenhöhe gegenüber Justiz und Verwaltung die Interessen unserer (internen und externen) Mandanten verhandeln, ist unsere Selbstverwaltung unabdingbar.
Unsere Unabhängigkeit baut darauf auf, unser Berufsstand als Garant für den Rechtsstaat, der Demokratie und damit auch des freien wirtschaftlichen Handelns. Dieses berufsständische Selbstbewusstsein muss wieder mehr gefördert werden, für alle anwaltlichen Berufsfelder.
Zu meiner Person:
Nach meinem Studium in Würzburg und dem Referendariat in Aschaffenburg bin ich seit meiner Zulassung im Jahr 2008 als Syndikusrechtsanwalt tätig. Ich berate und verhandle Verträge aller Art im internationalen Umfeld – zunächst in Mainz, dann in New York und nun in Holzkirchen, im Landgerichtsbezirk München II. Als Unternehmensjurist arbeite ich durch konstruktive Vorschläge daran, eine Einigung der Beteiligten zu erreichen und zu fördern, um das gemeinsame Ziel zu sichern. Mit dieser Einstellung möchte ich auch das Wirken des Vorstands und der Rechtsanwaltskammer selbst unterstützen. Mir ist es besonders wichtig, die Inhouse-Perspektive gewinnbringend für alle in den Kammervorstand einzubringen.
Für den Bundesverband der Unternehmensjuristinnen und -juristen e.V. leite ich zusammen mit einem Kollegen ehrenamtlich die Regionalgruppe München. Darüber hinaus bin ich Mitglied im Münchener Anwaltverein e.V.
Als Mitglied des Vorstands der Rechtsanwaltskammer möchte ich mich insbesondere dafür einsetzen, die Unabhängigkeit der Anwaltschaft für alle Berufsfelder gegenüber staatlichen und gesellschaftlichen Einflüssen konsequent zu wahren. Ich möchte außerdem das Berufsrecht und die Berufsausübung auf eine zukunftsfeste Basis stellen. Das bedeutet für mich, dass der Vorstand nahbar sein muss und immer ansprechbar für die Mitglieder, also alle Kolleginnen und Kollegen, sein soll! Denn unsere Selbstverwaltung geht uns alle an, egal ob wir nun im Vorstand sind oder nicht.
Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Vielen Dank!
Mit besten kollegialen Grüßen
Nader Karama